Mittwoch, 07.08.2019
Entgegen der Vorhersage hat’s von 03 bis 08 Uhr geregnet. Bis das Zelt trocken war konnte ich ausgiebig frühstücken. Abfahrt dann kurz vor 11 Uhr. Bis Arendsee 35 km sehr einsam durch Wälder und einer Übetquerung der Elbe per Fähre. Diese hat mich nach Schnackenburg, der ehemaligen westlichsten Gemeinde. Zwei Besonderheiten: eine sehr alte Kirche (800 Jahre) mit einem schwebenden Taufengel und einem Riesen Hochwassertour.


Nach der Mittagspause gab es hauptsächlich nur eine Richtung: Westen! Bei starkem Westwind eine harte Arbeit. Immer wieder Erinnerungen und „Übetquerung“ der ehemaligen Grenze und das Befahren der typischen Betonplattenwege. 


Trotz spätem Start und viel Gegenwind ist die 100km-Marke gefallen. Zum Schluss etwas „grenzwürdig“, da ich über 1 Stunde und 25 km nach einer Unterkunft Ausschau gehalten habe. Endlich in Bonese ein Schild. Zu früh gefreut, da die Eigentümer im Urlaub sind und kein Zimmer frei ist. In 10 km sollte ich es nochmals und Diesdorf probieren. Gesagt, getan, nochmals die letzten Kräfte mobilisiert und weiter gehen den Wind und das hügelige Gelände ankämpfen. Geschafft, zum Glück in der Pension noch ein Einzelzimmer mit Frühstück bekommen. Was am Elberadweg aufgrund der höheren Frequentierung kein Problem ist, könnte es auf dem Radweg „Grünes Band“ wegen der nicht so attraktiven Wegen (Waldweg, Schotter, Strasse und die Betonplatten,…) die Unterkunftsuche schwieriger werden.